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Etwas Geschichte

Die Gründung des «Ritterlichen Ordens des Hl. Johannes vom Spital zu Jerusalem», Johanniterorden genannt, reicht ins 11. Jahrhundert zurück. Seine erste Aufgabe bestand im Schutz, der Betreuung und Pflege der Kreuzfahrer und der Pilger. Bereits zur Zeit des 1. Kreuzzuges (1099) unterhielt er in Jerusalem ein Spital. Später übernahm er im Mittelmeerraum wichtige militärische Aufgaben.

Bis 1291 lag der Hauptsitz des Ordens im Heiligen Land, bis 1310 auf Zypern, bis 1522 in Rhodos und von 1530 bis 1798 auf der Insel Malta.

Zu Ende des 13. Jahrhunderts besass der Orden zwischen Portugal und Skandinavien mehr als 1 000 in Grossprioraten und Balleien gegliederte Ordenshäuser. Ehemalige Niederlassungen der Johanniter sind beispielsweise das Ritterhaus in Bubikon (ZH) und die «Commanderie» in Compesières (GE).

Zur Zeit der Reformation ergab sich eine konfessionelle Trennung innerhalb des Ordens: Aus der Balley Brandenburg entwickelte sich der evangelische Johanniterorden, während der katholisch gebliebene Teil des Ordens sich nach seinem neuen Sitz Malteserorden nannte.

Seit zweihundert Jahren widmet sich der Orden ausschliesslich humanitären Aufgaben.

Schweizerische Kommende des Johanniterordens, Theaterplatz 7, 3011 Bern
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